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Internationale Funkausstellung zum ersten Mal mit über 1.000 Ausstellern

"Ein Fest der Innovationen."

 
Die Internationale Funkausstellung 2003 trotzt dem Markt und setzt zu einem neuen Höhenflug an. Zwischen dem 29. August und 3. September werden zum ersten Mal in der 79-jährigen Geschichte der Messe mehr als 1.000 Aussteller in Berlin ihre Innovationen präsentieren. Angemeldet haben sich zur 44. IFA insgesamt 1.007 Aussteller aus 37 Ländern. Fast zwei Drittel der Aussteller kommen aus dem Ausland, wobei vor allem China, Taiwan, Korea und Indien deutlich zulegten. Die IFA ist und bleibt das weltweit bedeutendste Schaufenster der Consumer Electronics, gleichzeitig Neuheitentermin, Ordermesse und Medienereignis. Auf dem 160.000 qm großen Berliner Messegelände wird in diesem Jahr erneut ein Innovationsfestival stattfinden.

In all den Themenschwerpunkten spielt die Digitaltechnik eine dominierende Rolle. Sie lässt die unterschiedlichen Medien und Geräte zusammen wachsen und miteinander verschmelzen. Ein typisches Beispiel ist das Geschehen rund um den Fernseher: Nach Satellit und Kabel wird das Fernsehen mit der IFA nun auch auf der dritten Übertragungsschiene - digital terrestrisch über Antenne. Der geglückte Auftakt in Berlin wird zu vielen weiteren Umstellungen auf DVB-T im gesamten Bundesgebiet führen. Auf der IFA werden viele neue Produkte - zumindest als Prototypen - zu sehen sein. Die Digitalisierung erschließt auch die interaktive Fernsehwelt. Daher bildet die Einführung der Multimedia-Home-Platform (MHP) einen weiteren wichtigen Meilenstein, der auf der IFA mit einer Reihe von neuen Diensten und Geräten dokumentiert wird (TVmatrix berichtete in den vergangenen Tage mehrfach).

Messebesucher, die heute schon wissen wollen, wie Fernsehen, fünf oder gar zehn Jahren funktionieren wird, sollten auch beim technisch-wissenschaftlichen Forum vorbeischauen, bei welchem es um die Evolution der elektronischen Medien aus der Vorschauperspektive geht: Interaktives Fernsehen, Personal Videorecording, die Konvergenz von Rundfunk und Internet, Audio und Video im intelligenten Haus, Multimedia im Fahrzeug, Content- und Rechtemanagement für Medien im Internet - dies alles sind nur einige der Themen, mit denen das TWF die Medientechnik des nächsten Jahrzehnts schon heute sichtbar macht. Um einzelne Schwerpunktthemen stärker zu profilieren, sind für die wichtigsten Segmente des Weiteren spezielle Zentren mit Aktionsflächen geplant, die sowohl das Interesse des Fachpublikums als auch des Privatbesuchers wecken sollen. Ein attraktives Bühnenprogramm mit Medienpartnern, Fachvorträgen und praktischen Tipps wird das jeweilige Thema verbrauchernah erklären.

Und was wäre die IFA ohne ihr attraktives Rahmenprogramm? In der Convention, dem Forum für Fachleute aus Industrie, Wirtschaft, Medien und Politik, werden in zahlreichen Kongressen, Tagungen und Symposien die neuesten Entwicklungen in der Medienlandschaft und der Consumer Electronics erörtert. Wer sich über die Weiterentwicklung der Rundfunktechnologien, über die neuen multimedialen Angebote und über die Konvergenz der Medien informieren möchte, wird unter anderem beim Medienforum 2003, beim Internationalen Pressekolloquium Rundfunktechnik oder beim Tag des Intelligenten Heims entsprechende Antworten erhalten. Neu im Programm ist außerdem ein Firmenvortragsprogramm im ICC. Übrigens: Seitdem die IFA im Jahr 1971 ihren internationalen Status erhielt, gehören ARD und ZDF zu den großen Partnern. Beide Sender sind auch in diesem Jahr mit zahlreichen Redaktionen und bekannten Sendungen auf der IFA und ermöglichen den Besuchern "Fernsehen zum Anfassen". Auch zahlreiche private Fernsehstationen werden an allen sechs Messetagen von der IFA berichten.


Quelle: Messe Berlin


   Redakteur: Andreas Herpich 
 Veröffentlicht: 27.08.2003 - 13.50 Uhr Diskutieren Sie über dieses Thema im Forum 
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