09.09.2010 | 05:00 Uhr

Network | Europa | Deutschland | Österreich | Media | Impressum

       

TVmatrix aktuell | Archiv


Fußball-WM 2006 ausschließlich im 16:9-Format?

Die FIFA will mit ihrem Vermarktungspartner Infront und dem Elektronikkonzern Philips dafür sorgen, dass die 64 Spiele der WM erstmals nur im Breitbildformat ausgestrahlt werden.

 
Philips, die FIFA und ihr exklusiver TV-Vermarktungspartner Infront Sports & Media AG starten eine gemeinsame Initiative mit Blick auf die 2006 FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland. Danach wird erstmalig in der Geschichte eine FIFA Fußball-Weltmeisterschaft ausschließlich im 16:9 Breitbildformat produziert werden.

Das 16:9 Format hat sich in den letzten Jahren immer mehr durchgesetzt und vor allem bei Filmfans als das Format für Home Entertainment schlechthin etabliert. So strahlen bereits viele Fernsehsender Unterhaltungsshows und Spielfilme in diesem Format aus. Ebenso werden DVDs hauptsächlich im 16:9 Format produziert. Aber auch Sport, insbesondere der Fußball, eignet sich nach Angaben von Philips hervorragend für dieses Format - so werden Live-Eindrücke vermittelt, fast als wäre man live im Stadion.

Gottfried Dutiné, Vizepräsident und Vorstandsmitglied von Philips Electronics freut sich auf die Zusammenarbeit mit der FIFA und Infront: "Durch die Breitbildübertragung wird die Fußball-WM 2006 für den Zuschauer zu einem noch größeren Fernseh-Erlebnis."

Ein Fernseh-Erlebnis der besonderen Art. Zum Vergleich: die 2002 FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Korea und Japan wurde in nahezu alle Länder der Welt übertragen. Insgesamt über 41.000 Stunden Berichterstattung machten die WM zum meist gesehenen Sportanlass der Fernsehgeschichte. "Wie auch bei den vorangegangenen erfolgreichen Übertragungen der Fußball-Weltmeisterschaften können wir neue aufregende Innovationen im Bereich der Medien nutzen und damit das Mitfiebern von zu Hause aus noch spannender und unterhaltsamer gestalten. Das 16:9 Format wird den Zuschauern einen fantastischen Blick auf das Fußballgeschehen eröffnen", zeigt sich FIFA Präsident Joseph S. Blatter ebenso erfreut über die gemeinsame Initiative wie Oscar Frei, CEO und Präsident von Infront Sports & Media.

"Die gemeinsame Initiative bedeutet innovative Fußballübertragungen in höchster Qualität. Die Übertragungen der 2006 FIFA Fußball- Weltmeisterschaft werden neue Maßstäbe auch für künftige andere Sportanlässe setzen", so Frei.

Philips ist offizieller Partner der Fußball-WM 2006 in der Sparte Consumer Electronics. Infront Sports & Media vermarktet u. a. die weltweiten medialen Übertragungsrechte an der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und verantwortet dabei auch die Erstellung der TV-Signale. Die Produktion wird von Host Broadcast Services (HBS), einer Tochterfirma der Infront Sports & Media übernommen.

Quelle: Philips


   Redakteur: Frank Sahlberger 
 Veröffentlicht: 05.12.2003 - 16.37 Uhr Diskutieren Sie über dieses Thema im Forum 



"Im Angesicht des Verbrechens": ARD zeigt Krimiserie ab Ende Oktober
Kritiker sprechen bei der Reihe des Regisseurs Dominik Graf, die ab dem 22. Oktober wöchentlich freitags um 21:45 Uhr in Doppelfolgen läuft, von einem Meilenstein in der deutschen Fernsehgeschichte. 
Bundesliga: Sonntagsspiel soll wöchentlich in 3D produziert werden
Mit der Maßnahme will sich die DFL bewusst gegen das Topspiel am Samstagabend um 18:30 Uhr entscheiden. Die Produktion der 3D-Übertragung dürfte pro Spieltag bei rund 100.000 EUR zusätzlich liegen. 
Kommentar: Der peinliche Versuch eine Late-Night-Show zu retten
Die "Oliver Pocher Show" erreicht bei Sat.1 nur schlechte Einschaltquoten, da versucht es der Comedian nun mit geschmacklosen Auftritten wie z.B. als Kachelmann-Double vor dem Landgericht in Mannheim. 

   


     
    © TVmatrix Network 1998 - 2010 | Impressum | Werben