Vor einigen Wochen hatte die Kabel Deutschland GmbH (KDG) für 2004 den Start von bis zu 160 digitalen Fernsehprogrammen angekündigt
(TVmatrix-Artikel vom 24.11.). Als erster größerer Kabelnetzbetreiber in Deutschland will die Firma auch die Programme der bedeutendsten Privatsender, wie z.B. RTL, SAT.1 oder ProSieben, in digitaler Qualität verbreiten.
Doch die Sender sind von dieser Idee offenbar nicht so sehr begeistert. Nach Informationen des Online-Magazins "w&v" wendet sich Jürgen Doetz, der im Vorstand von ProSiebenSat.1 für Medienpolitik zuständig ist, gegen das Vorhaben von Kabel Deutschland, für die digitale Verbreitung von Free-TV-Sendern zusätzliche Gebühren zu verlangen. KDG-Geschäftsführer Roland Steindorf hatte in einem Interview mit der "Welt" von einer Digitalgebühr von zunächst sieben Euro pro Monat gesprochen. Für Doetz ist dies "nicht akzeptabel".
Quelle: w&v